Die Vereinsgeschichte |
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1976 |
Nach
einer Werbefahrt mit dem Triebwagen 871 von 1935 am 7.
Februar treffen sich die ersten Straßenbahnfreunde am 13.
Februar und vereinbaren, sich künftig an jedem zweiten
Freitag eines Monats zu treffen. Der folgende Termin am
12. März wird zur Gründungsversammlung, an der 34
Mitglieder den Verein "Freunde der Nürnberg-Fürther
Straßenbahn" gründen. Am 27. März findet die
erste öffentliche Sonderfahrt mit Triebwagen 871 und
Beiwagen 1273 und 1310 statt. |
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1977 |
Der restaurierte Triebwagen 701 von 1913 wird am 3. Juli wieder in Betrieb genommen; im November beginnt er mit monatlichen Stadtrundfahrten auf der Burgringlinie 5. | |
1978 |
Der Verein tritt bei der U-Bahn-Eröffnung zur Innenstadt am Weißen Turm erstmals mit einem Verkaufsstand auf. | |
1979 |
Die ersten Vereinsräume im ehemaligen Betriebshof Peter werden bezogen. Die erste Ausgabe der Vereinszeitschrift "Die Straßaboh" erscheint. Die Triebwagen 867 und 910 werden restauriert. | |
1980 |
Die zweite historische Linie 17, Westfriedhof-Tiergarten, verkehrt sonntags in den Sommermonaten. Triebwagen 876 kehrt mit olivgrün-elfenbeiner Lackierung auf die Gleise zurück. | |
1981 |
Die erste Straßenbahn-Modellanlage im Maßstab 1:22,5 wird für das Jubiläum "100 Jahre Nürnberg-Fürther Straßenbahn" gebaut und in der Hauptwerkstätte Muggenhof ausgestellt. Der Abschied der Straßenbahn in Fürth wird würdig mit Fahrzeug- und Fotoausstellung begleitet. | |
1982 |
Die ehemaligen Werkstatträume in Werk Peter werden renoviert und beherbergen seitdem die Modellbaugruppe des Vereins. | |
1983 |
Im Rahmen des Gedenkjahres an Martin Luther und Veit Stoß erweitert die Burgringlinie 5 ihre Rundfahrt zum Johannisfriedhof, wo Vereinsmitglieder Führungen zu Gräbern berühmter Nürnberger zur Reformationszeit anbieten. Im Herbst begleitet der Verein das Jubiläum "75 Jahre Lokalbahn Nürnberg-Gräfenberg" mit Zubringer-Sonderfahrten und einem Festkorso in Gräfenberg. | |
1984 |
Der
1941 nach Krakau abgegebene "Zeppelinwagen" 144
von 1909 kehrt im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg-Krakau
auf Initiative des Vereins restauriert in seine
Heimatstadt zurück. Im Werk Peter bezieht der Verein zusätzliche
Räume für Fotolabor, Bild- und Diaarchiv. |
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1985 |
Im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre deutsche Eisenbahnen" wird der stillgelegte Betriebshof Peter zum "Historischen Straßenbahn-Depot" umgebaut. Zwei Sonderlinien mit Museumswagen verbinden an Wochenenden das Eisenbahn-Ausstellungsgelände am Ostbahnhof über Hauptbahnhof-Verkehrsmuseum mit dem Straßenbahndepot. | |
1987 |
Im Rahmen des Wahlkampfes zur Oberbürgermeisterwahl veranstaltet der Verein eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den Kanditaten zum Thema "Hat die Straßenbahn noch eine Zukunft" mit 350 engagierten Zuhörern. Der später selbständige "Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr" wird gegründet und wird zum Ansprechpartner für Politiker, Presse und Bürgervereine für Zukunftsplanungen des ÖPNV. | |
1989 |
Der erste Kooperationsvertrag mit der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg wird geschlossen, der die Zusammenarbeit mit dem Verein und den Betrieb des Historischen Straßenbahndepots regelt. | |
1992 |
Erstmals werden Vereinsmitglieder zu Schaffnern ausgebildet und stellen seitdem für Sonderfahrten mit Museumsfahrzeugen das Personal. Als Fahrer fungieren weiterhin VAG-Mitarbeiter, die zumeist Vereinsmitglieder sind. | |
1994 |
Am 12. Oktober faßt der Nürnberger Stadtrat den Grundsatzbeschluß für den Erhalt und Ausbau der Straßenbahn und die planerische Vorbereitung der Strecken Richtung Erlangen und Kornburg. | |
1995 |
Die
Lieferung der ersten Niederflurwagen wird im Betriebshof
Maximilianstraße mit einem Bürgerfest gefeiert. |
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1996 |
Für
die Feier "100 Jahre elektrisch durch Nürnberg und
Fürth" wird das Historische Straßenbahndepot neu
gestaltet. Das Jubiläumswochendende mit Festkorso durch
die Stadt und vier historischen Sonderlinien verfolgen 40.000
Besucher. |
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1997 |
Am 25jährigen Jubiläum der U-Bahn beteiligt sich der Verein mit einer Modellanlage im Betriebshof Langwasser und einer Oldtimerbuslinie zum Historischen Straßenbahndepot. Nach längerer Krankheit verstirbt der erste 1. Vorsitzende Wolfgang Würth. | |
1998 |
Das
75jährige Jubiläum des Omnibusbetriebes wird mit einem
Festwochenende und der Präsentation des restaurierten
Oldtimerbusses MAN-MP von 1939 gefeiert. |
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1999 |
Der
Verein erwirbt einen ehemaligen Nürnberger Omnibus von
1959 des Herstellers Krauss-Maffei. |
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2000 |
Der Beiwagen 1116 von 1925 wird wieder für
den Personenverkehr zugelassen. Der Triebwagen 641 von
1913 wird mit Spendengeldern des Vereins restauriert und
von Oberbürgermeister Ludwig Scholz der Öffentlichkeit
vorgestellt. Das 75jährige Omnibusjubiläum in Fürth
wird mit Hilfe des Vereins ausgestaltet. |
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2001 |
Die
Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn e.V. feiern
ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum in großem Rahmen im
Uhrenhaus der EWAG.Der vierachsige Großraum-Triebwagen
250 wird restauriert und reiht sich in den
Museumswagenpark ein. Der Verein fährt zuletzt durch den
stillgelegten Betriebshof Nordost. Mit dem ehemaligen Wagen 135 wird der
Verein stolzer Besitzer des ersten Erdgasbusses
Deutschlands. |
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2002 |
30
April: Die VAG lädt zum Richtfest des neuen
Betriebshofes. Wegen der Streckenverlegung in der
Katzwanger Straße fahren die Straßenbahnfreunde mit
vielen Oldtimerzügen ein letztes Mal die Strecke Frankenstraße-Trafowerk
zum Südfriedhof. Die U-Bahn Nürnberg feiert 30.
Geburtstag. Die Straßenbahnhaltestelle Scheurlstraße
wird wiedereröffnet. |